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Roséweine

Finden Sie bei billigerweinkaufen.de unsere erstklassigen Roséweine internationaler Winzer. Unsere leichten Weine mit der zarten Farbe können schon längst mit Rot- oder Weißweinen mithalten. Als frische Sommerweine passen sie hervorragend zu einem gemütlichen Grillabend mit Freunden oder der Familie und sind somit der ideale Begleiter für ein feucht fröhliches Beisammensein. Sichern Sie sich jetzt unsere hochklassigen Rosés – der Sommer steht vor der Tür

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Roséweine

Finden Sie bei billigerweinkaufen.de unsere erstklassigen Roséweine internationaler Winzer. Unsere leichten Weine mit der zarten Farbe können schon längst mit Rot- oder Weißweinen mithalten. Als frische Sommerweine passen sie hervorragend zu einem gemütlichen Grillabend mit Freunden oder der Familie und sind somit der ideale Begleiter für ein feucht fröhliches Beisammensein. Sichern Sie sich jetzt unsere hochklassigen Rosés – der Sommer steht vor der Tür

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Rebsorten / Weinbereitung 40% Grenache Gris, 20% Grenache Noir, 20% Pinot Gris, 10% Cinsault und 10% Caladoc. Die Rebsorte Caladoc ist eine ziemlich unbekannte französische Rebsorte, eine Kreuzung aus Grenache und Malbec / Cot, die...
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Dieser Wein besteht aus Pinot Grigio-Trauben, die mit der Hand gelesen werden. Die Gärung mit selektierten Hefen findet bei einer kontrollierten Temperatur statt. Danach reift der Wein in Stahltanks. Die Farbe dieses Pinot Grigios ist...
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Les 5 Vallees Rose
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Dieser wunderschöne Roséwein besteht aus verschiedenen Traubensorten: Grenache, Cinsault und Syrah. Die Trauben werden nachts gelesen, um Oxidation zu vermeiden. Jede Traubensorte wird einzeln vinifiziert. Der Wein reift auf feiner Hefe....
Inhalt 0.75 Liter (6,60 € * / 1 Liter)
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Bodegas Monfil Fuente Verde Rosado Carinena
Bodegas Monfil Fuente Verde Rosado Carinena
Der Fuente Verde Rosado wird auf Basis von 100% Garnacha hergestellt. Um die Qualität des Garnacha vollständig zu nutzen, lässt man die Trauben so lange wie möglich bei niedriger Temperatur gären. Dies dient einer maximalen Extraktion...
Inhalt 0.75 Liter (5,95 € * / 1 Liter)
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Vignes de Nicole Rosé Paul Mas
Paul Mas Vignes de Nicole Rosé
7,48 €/Fl. Dieser Vignes de Nicole Rose besteht aus Grenache, Mourvèdre und Syrah. Jede Traubensorte wird für diesen Blend einzeln vinifiziert. Der Gärungsprozess bei 17 °C dauert zwei Wochen. Der Wein reift 40 Tage auf der Hefe in neuen...
Inhalt 0.75 Liter (9,67 € * / 1 Liter)
7,25 € * 8,34 € *
Rosé de Syrah Paul Mas
Paul Mas Rosé de Syrah
Dieser Roséwein besteht aus 100 % Syrah. Der Wein reift ca. 40 Tage in Zementtanks auf der Hefe. Während des Reifungsprozesses behalten sie den maximalen Fruchtausdruck und die maximale Fruchtkonzentration dank des Pumpen. Rosa Farbe....
Inhalt 0.75 Liter (6,92 € * / 1 Liter)
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Oude Kaap Rose
Der Blanc de Noir ist der Roséwein des Oude Kaaps. Dieser Wein ist auf den Markt gekommen, weil die Nachfrage nach Rosé wieder im Steigen ist. Der Wein wird aus der roten Rebsorte Pinotage gewonnen. Die hell rosa Farbe kommt dadurch...
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Rose Conde Pinel
Conde Pinel Rosado
Der Rosado wird vollständig aus Tempranillo-Trauben hergestellt. Die Reifung erfolgt in Edelstahltanks. Der Wein bleift zwei Monate auf seiner Hefe liegen, bevor er abgefüllt wird. So bekommt er optimale Aromen. Im Wein findet man vor...
Inhalt 0.75 Liter (4,53 € * / 1 Liter)
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Vigneti del Vulture Pipoli Rosato
Vigneti del Vulture Pipoli Rosato
Dieser Roséwein wird aus den berühmten Aglianico-Trauben hergestellt. Die Gärung findet bei einer Temperatur von 10 °C statt, gefolgt von der Reifung auf der Hefe in Edelstahltanks. Voll von roten Früchten, vor allem Himbeeren und...
Inhalt 0.75 Liter (7,57 € * / 1 Liter)
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Chateau Camparnaud MED Rose Provence
Eine wunderschöne hügelartige Landschaft, die im Süden in das azurblaue Mittelmeer übergeht. Hier befindet sich das älteste Weingebiet Frankreichs, das außerdem eines der abwechslungsreichsten und schönsten ist, mit dem berühmten...
Inhalt 0.75 Liter (13,83 € * / 1 Liter)
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Chateau d'Astros Rose Cuvee Speciale
Der Ursprung der Provence-Weine liegt weit in der Vergangenheit zurück. Die alten Griechen, Gründer der Stadt Marseille, haben dort die ersten Traubenstöcke angepflanzt. Auch Julius Caesar erwähnt diese Weine in seinen Memoiren über die...
Inhalt 0.75 Liter (15,67 € * / 1 Liter)
11,75 € * 13,51 € *
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Rosewein

Roséweine – fruchtig, frisches Sommergetränk

Roséweine, in Spanien Rosado genannt, sind immer mehr im Aufwind, was sich deutlich an den Verkaufszahlen ausmachen lässt. Insbesondere in den warmen Sommertagen erfreuen sich die Weine, ob trocken, halbtrocken, feinherb oder lieblich, wachsender Beliebtheit. Wobei ein Rosé zu fast jeder Gelegenheit getrunken werden kann. Roséweine werden gerne als fruchtig und erfrischend beschrieben, dabei sind sie weitaus mehr als das und somit äußerst vielfältig. Gekeltert wird der Roséwein aus blauen oder roten Trauben. Die Züchtung spezieller Traubensorten ist daher nicht von Nöten. Dass Rosé eine Melange aus Rot- und Weißwein ist, ist hingegen ein Mythos. Die schimmernde und einzigartige lachsfarbene Färbung- und Aromaintensität verdankt er seinem außergewöhnlichen Herstellungsverfahren.

Roséweine präsentieren sich als fruchtig, spritziger Aperitif, aber auch als stilvoller Begleiter zum Abendessen. Auch wenn kräftigere Rosés hervorragend zu einer leichten Küche wie Fisch, Tapas oder Geflügelspeisen passen, harmonieren sie darüber hinaus auch mit exotischen Speisen. Gut gekühlt hat der roséfarbene Wein eine erfrischende Wirkung und rundet gemütliche Sommerabende in heimischen Gärten ab. 

Was zeichnet einen Roséwein aus?

Roséweine sind eine eigene Kategorie in der Weinwelt und haben spezifische Merkmale. Dabei werden sie nicht nur von denjenigen getrunken, die sich nicht zwischen Weiß- oder Rotwein entscheiden können. Die kennzeichnenden zarten Rosa- bis kräftigen Pinktöne sind die auffälligsten Eigenschaften. Hinsichtlich des Geschmacks kann der Rosé eher als leicht und fruchtig klassifiziert werden. Das Sortiment reicht von trockenen bis hin zu süßlich-lieblichen Sorten. Wie bei anderen Weinsorten auch, liegt der Alkoholgehalt zwischen 9 und 14 Volumenprozent.

Die in Deutschland hergestellten Roséweine unterliegen hohen Qualitätsanforderungen und können teilweise mit einem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete mithalten. Selbst der Vergleich mit dem ein oder anderen Prädikatswein ist nicht abwegig. Insbesondere die Verkostung beider Weine aus derselben Lage sollte für wahre Weinkenner äußerst interessant sein. Sowohl die horizontale, als auch vertikale Verkostung der Rotweine und den daraus hergestellten Rosés könnte eine durchaus spannende Erfahrung werden. Während einst traditionsbewusste Winzer die Vermischung von weißen und roten Weinen innerhalb der EU durch ein Veto verhinderten, dürfen außerhalb der europäischen Union Roséweine nach dieser Methode hergestellt werden. Dabei darf die Mischung allerdings nur in dem Maße erfolgen, dass eine spätere charakteristische lachsfarbene Färbung vorhanden ist. Diese sogenannten Cuvee Rosés überzeugen je nach Auswahl der Grundweine nicht minder mit einem vollmundigen Geschmack und erlesenen Geschmacksnuancen. In Winzerkreisen werden sie jedoch weniger akzeptiert.

Wie wird Rosé hergestellt?

Bei der Roséproduktion werden die roten oder blauen Trauben üblicherweise zunächst von den Stielen befreit und im Anschluss gepresst. Deutscher Winzer bedienen sich darüber hinaus auch zur Herstellung von Sekt gerne an Rosés, welche die eindrucksvolle Frische eindrucksvoll transportieren. Hinsichtlich des weiteren  Herstellungsverfahrens von Roséweinen gibt es drei gängige Methoden

●      Mazerations-Methode: Hierbei ist die Zeit zu Beginn der Herstellung gemeint, in der der Most direkten Kontakt mit den Schalen hat. Um die charakteristische Farbe eines Rotweins zu erhalten und dessen Extrakt gewinnen zu können, verbleibt dieser nicht selten zwei Wochen zusammen mit den Schalen im Gärtank. Bei einem Roséwein ist der Kontakt mit der Schale hingegen nur wenige Stunden bis Minuten. Die Dauer des Schalenkontakts ist dabei Indikator für die Prägnanz der verschiedenen Rosé-Stilistiken. Demnach ergibt sich eine umso dunklere und intensivere Farbe, je länger der Most Schalenkontakt hatte.

●      Abpress-Methode: Dieses Verfahren erfreut sich vor allem in der Provence großer Beliebtheit. Die Methodik setzt voraus, dass der Most nicht zusammen mit den Schalen in den Tank gelangt und somit nicht mazeriert wird. Vielmehr werden die Trauben vom Winzer direkt gepresst, sodass der Wein lediglich die markante Rosafärbung annimmt. Dadurch verringern sich die Aromen, da die Schalen nur wenig Farbe an den Most abgeben. Im Anschluss wird er wie Weißweine weiter verarbeitet.

●      Saignée-Methode: Saignée kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt soviel wie “Aderlass”, was bereits ein Hinweis auf die Herstellungsmethode ist. Die Schalen und der Most gelangen erneut in einen Tank und “bluten” dort förmlich ihre Farbe aus. Der Winzer auf seinem Weingut verändert zunächst das Verhältnis von Traube zu Schale im Gärbehälter. Ohne Pressverfahren werden dann 10-15 Prozent der Rotweinmaische abgezogen. Auf diese Weise nimmt der Wein später eine noch kräftigere und dunklere Farbe an. Der abgetragene Saft wird anschließend wie ein weißer Wein vinifiziert. Dies bildet die Basis für einen leichten und knackigen Rosé.

Bekannte Rebsorten und Anbaugebiete für Roséweine

Auch wenn in Deutschland oder auch Österreich rote Trauben für die Roséproduktion angebaut werden, sind es französische Rebsorten, die erstmalig zu einem Rosé verarbeitet wurden. Aus Frankreich stammende Rebsorten wie Pinot Noir in der Champagne, die sich hervorragend zur Herstellung eines Blanc Noir Rosés eignen, genießen mittlerweile bis weit über die Landesgrenze hinaus hohes Renommee. Selbiges gilt für Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Grenache, die ebenfalls aus Frankreich stammen und zu Rosés weiterverarbeitet werden. Das französische Weinanbaugebiet Gascogne überzeugt einmal mehr mit erstklassigen Rebsorten wie Merlot, Syrah oder Tannat. So begeistert ein Gascogne Rosé aus Tannat-Trauben mit auffällig würzigem Geschmack.

Hierzulande wird insbesondere der Spätburgunder für die Roséproduktion verwendet. Aus ihm wird zumeist der Weißherbst hergestellt, der ein typischer Vertreter deutscher Weinkultur ist.  Aber auch ein Dornfelder oder Portugieser finden hierbei Verwendung. Ebenso genießt der Shiraz, der vorwiegend in Südafrika und Italien angebaut wird, einen exzellenten Ruf, wenn es um die Verarbeitung zu Roséwein geht. 

Wie lange ist ein offener Rosé haltbar?

Wenn der Rosé einmal offen ist, sollte dieser am besten innerhalb von wenigen Tagen getrunken werden. Es ist empfehlenswert, die angebrochene Flasche im Kühlschrank luftdicht verschlossen aufzubewahren. Getrunken wird er gut gekühlt, wie es in etwa auch bei einem Champagner der Fall ist. Ein entscheidender Indikator für die Länge der Haltbarkeit des offenen Weines ist der verbleibende Inhalt. Je mehr Luft sich in der Flasche befindet, desto schneller verliert der restliche Inhalt an Aromen und somit an Geschmack.

Es empfiehlt sich daher einen Roséwein, der noch dreiviertel gefüllt ist, höchstens vier bis sechs Tage im Kühlschrank aufzubewahren. Die Anzahl der haltbaren Tage verringert sich mit abnehmender Füllmenge.

Roséweine – fruchtig, frisches Sommergetränk Roséweine, in Spanien Rosado genannt, sind immer mehr im Aufwind, was sich deutlich an den Verkaufszahlen ausmachen lässt. Insbesondere in den... mehr erfahren »
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Rosewein

Roséweine – fruchtig, frisches Sommergetränk

Roséweine, in Spanien Rosado genannt, sind immer mehr im Aufwind, was sich deutlich an den Verkaufszahlen ausmachen lässt. Insbesondere in den warmen Sommertagen erfreuen sich die Weine, ob trocken, halbtrocken, feinherb oder lieblich, wachsender Beliebtheit. Wobei ein Rosé zu fast jeder Gelegenheit getrunken werden kann. Roséweine werden gerne als fruchtig und erfrischend beschrieben, dabei sind sie weitaus mehr als das und somit äußerst vielfältig. Gekeltert wird der Roséwein aus blauen oder roten Trauben. Die Züchtung spezieller Traubensorten ist daher nicht von Nöten. Dass Rosé eine Melange aus Rot- und Weißwein ist, ist hingegen ein Mythos. Die schimmernde und einzigartige lachsfarbene Färbung- und Aromaintensität verdankt er seinem außergewöhnlichen Herstellungsverfahren.

Roséweine präsentieren sich als fruchtig, spritziger Aperitif, aber auch als stilvoller Begleiter zum Abendessen. Auch wenn kräftigere Rosés hervorragend zu einer leichten Küche wie Fisch, Tapas oder Geflügelspeisen passen, harmonieren sie darüber hinaus auch mit exotischen Speisen. Gut gekühlt hat der roséfarbene Wein eine erfrischende Wirkung und rundet gemütliche Sommerabende in heimischen Gärten ab. 

Was zeichnet einen Roséwein aus?

Roséweine sind eine eigene Kategorie in der Weinwelt und haben spezifische Merkmale. Dabei werden sie nicht nur von denjenigen getrunken, die sich nicht zwischen Weiß- oder Rotwein entscheiden können. Die kennzeichnenden zarten Rosa- bis kräftigen Pinktöne sind die auffälligsten Eigenschaften. Hinsichtlich des Geschmacks kann der Rosé eher als leicht und fruchtig klassifiziert werden. Das Sortiment reicht von trockenen bis hin zu süßlich-lieblichen Sorten. Wie bei anderen Weinsorten auch, liegt der Alkoholgehalt zwischen 9 und 14 Volumenprozent.

Die in Deutschland hergestellten Roséweine unterliegen hohen Qualitätsanforderungen und können teilweise mit einem Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete mithalten. Selbst der Vergleich mit dem ein oder anderen Prädikatswein ist nicht abwegig. Insbesondere die Verkostung beider Weine aus derselben Lage sollte für wahre Weinkenner äußerst interessant sein. Sowohl die horizontale, als auch vertikale Verkostung der Rotweine und den daraus hergestellten Rosés könnte eine durchaus spannende Erfahrung werden. Während einst traditionsbewusste Winzer die Vermischung von weißen und roten Weinen innerhalb der EU durch ein Veto verhinderten, dürfen außerhalb der europäischen Union Roséweine nach dieser Methode hergestellt werden. Dabei darf die Mischung allerdings nur in dem Maße erfolgen, dass eine spätere charakteristische lachsfarbene Färbung vorhanden ist. Diese sogenannten Cuvee Rosés überzeugen je nach Auswahl der Grundweine nicht minder mit einem vollmundigen Geschmack und erlesenen Geschmacksnuancen. In Winzerkreisen werden sie jedoch weniger akzeptiert.

Wie wird Rosé hergestellt?

Bei der Roséproduktion werden die roten oder blauen Trauben üblicherweise zunächst von den Stielen befreit und im Anschluss gepresst. Deutscher Winzer bedienen sich darüber hinaus auch zur Herstellung von Sekt gerne an Rosés, welche die eindrucksvolle Frische eindrucksvoll transportieren. Hinsichtlich des weiteren  Herstellungsverfahrens von Roséweinen gibt es drei gängige Methoden

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Bekannte Rebsorten und Anbaugebiete für Roséweine

Auch wenn in Deutschland oder auch Österreich rote Trauben für die Roséproduktion angebaut werden, sind es französische Rebsorten, die erstmalig zu einem Rosé verarbeitet wurden. Aus Frankreich stammende Rebsorten wie Pinot Noir in der Champagne, die sich hervorragend zur Herstellung eines Blanc Noir Rosés eignen, genießen mittlerweile bis weit über die Landesgrenze hinaus hohes Renommee. Selbiges gilt für Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot und Grenache, die ebenfalls aus Frankreich stammen und zu Rosés weiterverarbeitet werden. Das französische Weinanbaugebiet Gascogne überzeugt einmal mehr mit erstklassigen Rebsorten wie Merlot, Syrah oder Tannat. So begeistert ein Gascogne Rosé aus Tannat-Trauben mit auffällig würzigem Geschmack.

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Wie lange ist ein offener Rosé haltbar?

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Es empfiehlt sich daher einen Roséwein, der noch dreiviertel gefüllt ist, höchstens vier bis sechs Tage im Kühlschrank aufzubewahren. Die Anzahl der haltbaren Tage verringert sich mit abnehmender Füllmenge.

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