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Das sind die Weinregionen in Italien

Wer denkt bei dem schönen Land Italien nicht an seinen nächsten Urlaub? Und noch dazu an die fantastische Auswahl hervorragender italienischer Weine. Italien - DAS Urlaubsland; Italien - DAS Weinland. Lassen Sie sich durch unseren nachfolgenden Bericht „verführen“ und werden ebenfalls zum großen Italien-Fan.

Allgemeines zu Italien und seinen Regionen - von Aostatal bis Kampanien

Begleiten Sie uns gerne auf unserer Wein-Reise durch das schöne Land Italien. Italien ist quasi DAS Land des Weines. Bereits in vorchristlicher Zeit wurde Italien von den Hellenen griechisch „Oinotria“ genannt, was eben genau dieses aussagt. Der italienische Stiefel, wie er bei genauer Begutachtung der Landkarte genannt wird, bietet eine fantastische Vielfalt in Bezug auf die Rebsorten, Weinregionen und die unterschiedlichen Weinvarianten. Die italienische Weinkultur blickt auf einen Zeitraum von immerhin etwa drei Jahrtausenden zurück.

In unserem Blog-Beitrag zum Weinland Italien greifen wir gleich die typisch italienischen Rebsorten auf; ebenso die Qualitätsbezeichnungen italienischer Weine. Außerdem werden die unterschiedlichen Weinregionen (alphabetisch sortiert) im Detail beschrieben. Wir freuen uns darauf, Ihnen einen guten Einblick zum Thema italienische Weine und deren Herkunft geben zu können.

Italienische Vielfalt der Rebsorten Rotwein und Weißwein

Barbera, Montepulciano, Nebbiolo, Sangiovese – das klingt doch wie Musik oder? Die eben genannten Namen der roten Rebsorten klingen einfach nach... nach… Italien. Sie treffen schon beim Aussprechen mitten ins Herz der Weinliebhaber. Ähnlich wie bei den weißen Rebsorten Arneis, Cortese, Trebbiano und Vernaccia. Dies sind nur wenige der sage und schreibe über 2.000 unterschiedlichen italienischen Rebsorten, die es gibt. Von dieser großen Anzahl sind immerhin ca. 400 für die Weinherstellung zugelassen. Dies kann wohl als großer Reichtum für das Weinland Italien gezählt werden. Alle Rebsorten von Südtirol bis runter in den Süden nach Sizilien hier vorzustellen ist leider nicht möglich, daher empfehlen wir, in die jeweiligen Anbaugebiete zu schauen. Dort können Sie sich eine gute Übersicht über den Stellenwert der Rebsorten für die Weine verschaffen.

Vier Qualitätsstufen bei italienischen Weinen

Im Jahre 1963 wurde das Weingesetz erlassen, welches seitdem immer wieder überarbeitet und ergänzt wird. Die hohe Qualität der Weine wird sehr genau genommen. Abhängig von den Richtlinien in den jeweiligen Wein-Anbaugebieten besteht die italienische Wein-Qualitätspyramide aus 4 unterschiedlichen Stufen.

Tafelweine – Vino da Tavola (VdT)

Den Einstieg bilden die Tafelweine – sie haben auf den Weinflaschen-Etiketten nur ein bianco (weiß) oder rosso (rot) stehen. Mehr Informationen wie Rebsorte, Jahrgang oder Herkunft werden bei einem Vino da Tavola (VdT) nicht genannt.

IGT-Weine – Indicazione Geografica Tipica

Bei der nächsten Stufe – den IGT-Weinen (Indicazione Geografica Tipica) – wird ein typisch regionales Merkmal auf dem Etikett angegeben. Dies kann die Nennung der Herkunftsregion (wie z.B. beim „D’Albola, Oso Toscana“) oder auch einer Rebsorte (wie bei dem Wein „Teuta Nero d’Avola“) sein.

3. Qualitätsstufe: DOC-Weine

Noch genauer wird es in der 3. Stufe – bei den Doc Weinen (Denominazione di Origine Controllata) wird zum einen das Anbaugebiet genannt, aber es müssen außerdem noch die weiteren strengen Vorgaben der Weinbehörden berücksichtigt und erfüllt werden. Es sind nur ganz spezielle Herstellungsverfahren zugelassen und dies auch nur für ganz bestimmte Rebsorten. Die vorgeschriebene Qualität muss der jeweilige Wein langfristig und zwar für über 5 Jahre nachweisen können. Nur so ist eine wirklich gute und hohe Qualität auch gesichert. Aktuell gibt es über 330 unterschiedliche DOC Appellationen – wobei es sich dabei noch nicht um die offizielle Spitzenqualität italienischer Weine handelt.

DOCG-Weine und Supertoskaner bieten höchste Qualität

Die höchste Qualität italienischer Weine wird auf dem Etikett mit dem Status „Denominazione di Origine Controllata e Garantita“ angegeben. Wenn ein Wein als DOCG-Wein gezählt wird, kann dieser eine kontrollierte und garantierte Herkunftsbezeichnung aufweisen. Immerhin dürfen über 70 Anbaugebiete den Titel tragen. Es gehört jedoch noch mehr zu dieser großartigen Auszeichnung: Der Wein muss vorab bereits mindestens 5 Jahre die Bezeichnung DOC getragen haben. Außerdem dürfen DOCG-Weine auf ihren Flaschenetiketten auch Angaben zu einer Unterzone, einem Ortsteil, einer Mikroklima-Zone oder auch zum Weingut führen.

Neben den herkömmlichen Qualitätsbezeichnungen für Weine gibt es noch das Prädikat „Superiore“. Dabei handelt es sich dann um Weine, die die gesetzlichen Vorgaben übererfüllen und somit qualitativ mehr als „top“ sind: z.B. „Classico“-Weine, bei denen besonders traditionsreiche Lagen ausgezeichnet werden oder auch „Riserva“ – Weine, die besonders lange im Holz ausgebaut wurden. Auch bei den genauen Qualitätsvorgaben des jeweiligen Anbaugebietes muss wie bei den Rebsorten ganz genau hingeschaut werden. Teils gibt es noch dazu eigene Qualitätsbezeichnungen (wie z.B. beim "Gran Selezione“ in der Toskana). Das Beispiel mit dem „Supertoskaner“-Wein jedoch zeigt, dass auch ein Wein mit einem IGT-Etikett durchaus ein international prämierter edler Tropfen aus dem Weinland Italiens sein kann. Dann verzichten die Wein-Winzer absichtlich auf die Erfüllung der Vorgaben laut regionalem Verband: Es werde in solchen Fällen andere Rebsorten genommen, um so ganz uneingeschränkt die eigenen Qualitätsvorstellungen abgefüllt zu bekommen.

Italiens Weinregionen & mehr (alphabetisch sortiert)

Das Weinland Italien ist sehr vielfältig: Es hält eine wunderbare und vor allem große Auswahl an verschiedenen Weinen für jeden Weinliebhaber und solche, die es noch werden möchten, bereit – klangvolle Namen von Weinen und Rebsorten verzaubern bereits beim Aussprechen.

Abruzzen

Die Region Abruzzen liegt östlich von Rom an der Adria und bietet ca. 33.000 Hektar Wein-Anbaufläche – etwa 4 Millionen Hektoliter Wein werden hier jährlich hergestellt.

Der wohl bekannteste Wein der Abruzzen an der Adriaküste Mittelitaliens ist der „Montepulciano d‘Abruzzo“ (DOC). Neben den wohlschmeckenden Weinsorten Barbera, Montepulciano und Sangiovese werden in den Abruzzen auch die französischen Rebsorten Cabernet Sauvignon und der Merlot angebaut. In der Weinregion Abruzzen gibt es eine DOCG-Appellation als auch acht DOC-Wein-Anbaugebiete – eine hervorragende Auswahl um die Weingenießer glücklich zu machen.

1 DOCG-Wein

  • Montepulciano d’Abruzzo Colline Teramane als Subzone des Montepulciano d’Abruzzo.


8 DOC-Weine

  • Abruzzo
  • Cerasuolo d’Abruzzo
  • Controguerra
  • Montepulciano d’Abruzzo
  • Terre Tollesi oder Tullum
  • Trebbiano d’Abruzzo
  • Ortona
  • Villamagna


Unsere Weinempfehlung für die Region Abruzzen:

  • Empfehlung folgt


Aostatal

Im zweisprachigen Tal der Aosta befinden sich die Rebflächen auf einer Höhe bis zu 1.200 Metern. Die schmale Zone Richtung Mont Blanc bietet aufgrund des kühleren Klimas und der Höhe der Anbaugebiete verschiedene Weine mit eigener Ausprägung. Zu Füssen des Mont Blanc keltern die Winzer fast nordische, kühl-elegante Weine. In den hohen Rebbergen bei um die 1.200 Metern wird sogar Vin de Glace – Eiswein – hergestellt. Obendrein ist das langgezogene Tal stark den autochthonen Rebsorten verschrieben; dazu lediglich einige wenige aus dem nahen Frankreich.

Dank DOC-Vorgaben sind über 20 Rebsorten zugelassen, so wie z.B. die einheimischen Rebsorten Petit Rouge und auch Vien de Nus. Ebenso sind hier internationale Rebsorten wie Chardonnay, Gamay und Merlot zu finden. Besonders in den heißen Sommermonaten sind die trocken ausgebauten Weißweine eine fantastische und wohlschmeckende Erfrischung für den Gaumen. Da die Appellation mit unter 650 Hektar recht klein ist, gehen Aosta-Weine kaum in den Export.

1 DOC-Wein

In der Weinregion Aostatal gibt es nur eine DOC Appellation un zwar den „Valle d’Aosta“. Hierzu werden jedoch sieben Unterzonen gezählt:

  • Arnad-Montjovet
  • Blanc e Morgex et de La Salle
  • Chambave
  • Donnaz (Donnas)
  • Enfer d’Arvier
  • Nus
  • Torette


Apulien

Die etwa 400 km lange Weinregion Apulien an der Adriaküste ist von der Größe her die zweitgrößte Italiens. Apulien ist quasi der Absatz des italienischen Stiefels, wenn die Landkarte betrachtet wird. Weitläufige Berg- oder Hügellandschaften sucht man hier vergebens; nur vereinzelt sind hier manchmal Hochebenen zu finden. Klimatisch gesehen ist es tagsüber sehr heiß und auch trocken – in den Nächten kühlt es sich jedoch extrem ab, was gerade für die Weinernte für hochwertige Weine aus Apulien von Vorteil ist.

Lange Zeit wurde in der Region Apulien auf Massenproduktion gesetzt, seit einiger Zeit erst, geht es im Bereich der Qualität nun stets aufwärts. Daher sind die Weine des Südens noch recht unbekannt und haben sich bisher bei den Weinfreunden nicht etablieren können. Seit der Einführung der kontrollierten Ursprungsbezeichnung DOC hat sich dies aber geändert. Etwa zwei Dutzend Anbaugebieten entsprechen jetzt den hohen Anforderungen der DOC-Normane und bringen gute Qualitätsweine hervor.

Lediglich etwa ein Viertel der Wein-Anbaufläche zeigt sich mit weißen Rebsorten, wie z.B. Bombino Bianco, Fiano, Falanghina, Impigno, Moscato die Trani und Verdeca. Für den Rotwein wird hier der Großteil der Anbauflächen vorbehalten. Gerade alteingesessene Rebsorten finden hier ihren Platz, nachfolgend nur die wohl wichtigsten genannt: Aglianico, Aleatico, Barbera, Bonifacienco, Bombino Nero, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und weitere.

Insgesamt gibt es in der Weinregion Apulien 4 DOCG und 28 DOC-Appellationen.

4 DOCG-Weine

  • Castel del Monte Bombino Nero
  • Castel del Monte Nero di Troia Riserva
  • Castel del Monte Rosso Riserva
  • Primitivo di Manduria Dolce Naturale


28 DOC-Weine

  • Aleatico di Puglia (in allen Zonen der Region)
  • Alezio
  • Barletta
  • Brindisi
  • Cacc’e mmitte di Lucera
  • Castel del Monte
  • Colline Joniche Tarantine
  • Copertino
  • Galatina
  • Gioia del Colle
  • Gravina
  • Leverano
  • Lizzano
  • Locorotondo
  • Martina Franca
  • Matino
  • Moscato di Trani
  • Nardò
  • Negroamaro di Terra d’Otranto
  • Orta Nova
  • Ostuni
  • Primitivo di Manduria
  • Rosso di Cerignola
  • Salice Salentino
  • San Severo
  • Squinzano
  • Tavoliere delle Puglie oder Tavoliere delle Puglie
  • Terra d’Otranto


Unsere Weinempfehlung für die Region Apulien:

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Basilikata

Als Nachbarregion von Apulien, Kampanien und Kalabrien finden Sie rund um das süditalienische Potenza die Weinregion Basilikata. Der Wein wird in Basilikata auf einer Rebfläche von rund 11.000 Hektar angebaut; produziert werden hier jährlich etwa 80.000 Hektoliter Wein. Bei der Weinregion Basilikata handelt es sich um eine der kleinsten in Italien.

Durch die geographischen Gegebenheiten findet man in der Weinregion Basilikata viele kleinere Wein-Parzellen mit teils unter einem Hektar Größe. Aufgrund dessen ist die Qualitätseinordnung eher schwerlich; es gibt hier nur ein DOCG und vier DOC-Gebiete – wobei manche Winzer mit ihren Kreationen immer wieder mal für internationales Aufsehen in der Weinszene sorgen. Besonders hervorzuheben ist für das kleine Basilikata der Rotwein Aglianico, welcher sich mittlerweile als Wahrzeichen der Region präsentiert.

 1 DOCG-Wein

  • Aglianico del Vulture Superiore


4 DOC-Weine

  • Aglianico del Vulture
  • Grottino di Roccanova
  • Matera DOC
  • Terre dell’Alta Val d’Agri


Emilia Romagna

Emilia Romagna ist mit seinen knapp 60.000 Hektar Weinanbaufläche (parallel zum Apennin von der Adriaküste bei Rimini über Bologna und Parma bis ins Landesinnere) die größte italienische Weinregion. 20 kontrollierte Anbaugebiete präsentieren frische, leichte Weine von einfacher Stilistik – teils auch als Schaumwein. Vorrangig sind hier die Spumante und Frizzante aus Lambrusco zu nennen. Da Emilia Romagna insgesamt als kulinarisch hochwertige Region zu sehen ist, bietet sich hier eine kulinarische Reise mit fantastischen Genüssen der italienischen Weinwelt aber auch mit hochwertigem Käse und Schinken an.

In den letzten Jahren wurde das Qualitätssiegel höher angesetzt und die Vorschriften für Qualitätsweine angezogen: Über ein Viertel der Weine der Weinregion Emilia Romagna sind DOCG- und DOC-Weine.

2 DOCG-Weine

  • Colli Bolognesi Classico Pignoletto
  • Romagna Albana


18 DOC-Weine

  • Bosco Eliceo
  • Colli Bolognesi
  • Colli d’Imola
  • Colli di Faenza
  • Colli di Parma
  • Colli di Rimini
  • Colli di Scandiano e di Canossa
  • Colli Piacentini
  • Colli Romagna Centrale
  • Gutturnio
  • Lambrusco di Sorbara (DOC)
  • Lambrusco Grasparossa di Castelvetro
  • Lambrusco Salamino di Santa Croce
  • Modena oder Di Modena
  • Ortrugo dei Colli Piacentini oder Ortrugo-Colli Piacentini
  • Reggiano
  • Reno
  • Romagna


Friaul

Direkt an der Grenze Italien – Österreich – Slowenien ist die Weinregion Friaul-Julisch Venetien (umgangssprachlich „einfach“: Friaul) im nordöstlichen Zipfel Italiens zu finden. In früheren Zeiten wurde im Weinanbaugebiet Friaul vorrangig Rotwein angebaut – noch um 1970 war der rote Merlot das dominierende Aushängezeichen, wenn auch dieser in eher einfacher Qualität angebaut wurde. Heutzutage ist die Region jedoch die erste Adresse für italienischen Weißwein. Die Weine des Friaul präsentieren sich mit einer wunderbaren Fruchtigkeit. Ihre saftigen, geradlinigen Aromen sind absolut köstlich und erfreuen den Weinfreund.

Die Winzer bieten körperreiche Weißweine mit klarer Struktur an, so z.B. Bianchetta Trevigiana, Chardonnay, Consorten, Glera oder auch Malvasia. Anfangs wurde hier von den Winzern aus Friaul sehr auf internationale Weißwein-Rebsorten gesetzt, aber im Laufe der Zeit sind nun doch die einheimischen Rebsorten immer weiter im Kommen, wie z.B. der weiße Friulano. In Friaul gibt es nun 4 DOCG- und 10 DOC-Distrikte.

4 DOCG-Weine

  • Colli Orientali del Friuli Picolit
  • Lison
  • Ramandolo
  • Rosazzo


10 DOC-Weine

  • Carso
  • Collio Goriziano
  • Friuli-Annia
  • Friuli Aquileia
  • Friuli Colli Orientali
  • Friuli Grave
  • Friuli Isonzo
  • Friuli Latisana
  • Lison Pramaggiore
  • Prosecco


Kalabrien

Tief im Süden Italiens – in der Stiefelspitze – ist eine Weinregion mit langer Tradition zu finden: Kalabrien. Kalabrien war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts für den Wein Cirò berühmt. Jedoch minimierte sich mit der damals folgenden Verarmung der Region Kalabrien der Weinanbau. Heutzutage ist der Weinanbau wieder im Aufschwung, jedoch sind Oliven und Zitrusfrüchte nach wie vor weiterhin die wichtigsten regionalen Produkte.

Die Winzer sind wieder mit Eifer und großem Qualitätsbewusstsein dabei – Weinkenner rechnen mit einem ähnlichen Aufschwung wie in den Weinregionen Apuliens und Sizilien. Die Weine Kalabriens sind reich an Alkohol. Neben der regionalen Verwendung werden sie auch gerne zum Verschnitt mit schwächeren norditalienischen Weinen verwendet.

Es gibt keine DOCG-Appellation, aber 9 DOC-Zonen findet man in Kalabrien vor. Rote Rebsorten präsentieren vorrangig Aglianico, Alicante, Barbera, Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon, Gaglioppo und auch Nero d’Avola. Als wichtigste weiße Rebsorten kann man Ansonica, Chardonnay, Greco Bianco, Malvasia Bianca di Candiaaber, Pinot Bianco, Riesling Italico und auch Sauvignon Blanc nennen.

9 DOC-Weine

  • Bivongi
  • Cirò
  • Greco di Bianco
  • Lamezia
  • Melissa
  • Sant’Anna di Isola Capo Rizzuto
  • Savuto
  • Scavigna
  • Terre di Cosenza


Kampanien

Das Weinbaugebiet Kampanien zählt zu den ältesten des Weinlandes Italien. Es kann auf eine lange Wein-Geschichte zurückgeblickt werden und war bereits in der Antike für seine hochwertige Weinauswahl bekannt. Man kann es im Vergleich zu heute wohl mit dem Bekanntheitsgrad der Regionen Burgund und Bordeaux gleichstellen.

Die fruchtbaren Böden der Weinregion Kampanien bieten vulkanischen Ursprung und nutzen den Schutz der Berge drum herum. So können die einheimischen roten Rebsorten prächtig gedeihen – die notwendige Abkühlung zur Nachtzeit aufgrund der Lage am Meer ist noch dazu positiv zu sehen. Die Rotwein-Region bietet roten Reben wie Aglianico, Barbera und Primitivo beste Möglichkeiten. Auch im Bereich Weißwein sind hier vorrangig beheimatete weiße Rebsorten, wie Malvasia, Trebbiano, Verdeca und andere einheimische Reben zu finden.

Kampanien bietet 4 DOCG- und 19 DOC-Appellationen; wobei die DOCG- und DOC-Weine der Region lediglich 5 % der Produktionsmenge ausmachen. Auf die Wein-Gesamtproduktion gesehen, laufen hier nur ca. 3 % DOC-Weine auf. Jedoch sind die Winzer bemüht, die Produktion ntsprechend der hohen Qualitätsvorgaben zu steigern.

4 DOCG-Weine

  • Aglianico del Taburno
  • Fiano di Avellino
  • Taurasi
  • Greco di Tufo


15 DOC-Weine

  • Aversa
  • Campi Flegrei
  • Capri
  • Casavecchia di Pontelatone
  • Castel San Lorenzo
  • Cilento
  • Costa d’Amalfi
  • Falanghina del Sannio
  • Falerno del Massico
  • Galluccio, Irpinia
  • Ischia
  • Penisola Sorrentina
  • Sannio
  • Vesuvio


Latium

Bereits in der frühen geschichtlichen Literatur findet der Weißwein aus der Region Latium um Rom herum Erwähnung. Es handelte sich im Imperium Romanum im Prinzip um den Vorgänger des heutzutage bekannten Frascati. Das vorzügliche Weinanbaugebiet profitiert vom Klima an der Küste – immerhin verlaufen etwa 320 km direkt am Tyrrhenischen Meer. Hier ist es trocken und heiß, wenn man jedoch weiter in das Landesinnere fährt und sich dem Apenninen-Gebirgszug nähert, wechselt das Klima auf eine kühle Feuchte um. Der Boden der Region Latium weißt hohe Anteile vulkanischen Ursprungs auf, was für die gute Fruchtbarkeit als Weinregion spricht.

Latium ist vorrangig als Weißweinregion zu sehen – die hier wichtigsten Weißwein-Rebsorten sind Malvasia und Trebbiano. Im Bereich der roten Rebsorten sind die einheimischen italienischen Reben wie Cesanese, Montepulciano und auch Sangiovese anzutreffen. Jedoch sind seit einiger Zeit auch der Cabernet Sauvignon und der Merlot als internationale Rebsorten hier im Anbau.

 3 DOCG-Weine

  • Cannellino di Frascati
  • Cesanese del Piglio
  • Frascati Superiore


27 DOC-Weine

  • Aleatico di Gradoli
  • Aprilia
  • Atina
  • Bianco Capena
  • Castelli Romani
  • Cerveteri
  • Cesanese di Affile
  • Cesanese di Olevano Romano
  • Circeo, Colli Albani
  • Colli della Sabina
  • Colli Etruschi Viterbesi oder Tuscia
  • Colli Lanuvini
  • Cori Bianco
  • Est! Est!! Est!!! di Montefiascone
  • Frascati
  • Genazzano
  • Marino
  • Montecompatri Colonna
  • Nettuno
  • Orvieto
  • Orvieto Classico
  • Roma
  • Tarquinia
  • Terracina oder Moscato di Terracina
  • Velletri
  • Vignanello
  • Zagarolo


Ligurien

Ligurien zählt mit zu den kleinsten Weinregionen Italiens. Die teils sehr schwierige geographischen Verhältnisse sind hierfür ausschlaggebend: Aufgrund der schroff-bergigen Landschaft sind hier nur kleine Parzellen zu finden, die teils terrassenförmig angelegt und oft schwer zu erreichen sind. Ligurien grenzt nördlich direkt an Frankreich, östlich und südlich ist die Toskana zu finden.

Ligurische Weine zählt man nach wie vor zu einem Geheimtipp, nicht nur außerhalb Italiens, sondern auch außerhalb Liguriens. Aufgrund der steilen Hänge der ligurischen Küste sind die Anbauflächen schwer zu bewirtschaften und somit ist die hergestellte Menge sehr gering. Diese werden dann ausschließlich vor Ort verkauft; für den Export bleibt kaum etwas über.

Seinerzeit war die Weinregion Ligurien aufgrund der großen Rebsorten-Vielfalt berühmt. Jedoch sind hier seit den 70er Jahren viele verschwunden. Die Winzer kümmern sich aber heutzutage wieder mit großem Elan darum, die alten Rebsorten zurückzuholen. Als weiße Rebsorten werden hier Bosco, Pigato und auch Vermentino angebaut. Als rote Sorten findet man hier Dolcetto, Rossese und auch Sangiovese.

8 DOC-Weine

  • Cinque Terre e Cinque Terre Sciacchetrà
  • Colli di Luni
  • Colline di Levanto
  • Golfo del Tigullio-Portofino oder Portofino
  • Pornassio oder Ormeasco di Pornassio
  • Riviera Ligure di Ponente
  • Rossese di Dolceacqua oder Dolceacqua
  • Val Polcèvera


Lombardei

Das Weinanbaugebiet Lombardei liegt in der Nähe der Schweiz – es befindet sich zwischen dem Lago Maggiore und dem Gardasee in der Po-Ebene. Die Lombardei ist eher weniger als Weinanbaugebiet bekannt und berühmt, sondern vielmehr für den Weinhandel. Den Winzern der Lombardei ist es leider – im Gegensatz zum benachbarten Piemont – nicht gelungen, hier regional-typische Wein-Varianten anzubauen. Die Region ist wohl zu groß und zu unterschiedlich in sich – aber hier wird trotzdem mehr Wein hergestellt als z.B. in den bekannteren Regionen wie Friaul oder Umbrien.

Die etwas bekannteren Weine der Lombardei sind aus Franciacorta und Valtellina. Ebenso sind die Schaumweine der Lombardei-Region – die Spumante – über seine Grenzen hinaus bekannt; immerhin sind diesen zwei der gesamten fünf DOCG-Areale vorbehalten. Am bekanntesten sind die Schaumweine aus dem DOCG-Gebiet Franciacorta. Sie werden hier nach der klassischen Methode der Flaschengärung erzeugt; werden meist aus Chardonnay und Pinot Nero produziert. Die Spumanti zählen zu den Besten Italiens!

In dem Weingebiet der Lombardei werden einheimische Rebsorten wie Cortese oder auch Nebbiolo mit internationalen Traube, wie z.B. Chardonnay oder Merlot, gemischt.

5 DOCG-Weine

  • Franciacorta
  • Oltrepò Pavese Metodo Classico
  • Scanzo oder Moscato di Scanzo
  • Sforzato di Valtellina oder Sfursat di Valtellina
  • Valtellina Superiore


22 DOC-Weine

  • Bonarda dell’Oltrepò Pavese
  • Botticino
  • Buttafuoco dell’Oltrepò Pavese oder Buttafuoco
  • Capriano del Colle
  • Casteggio
  • Cellatica
  • Curtefranca
  • Garda
  • Garda Colli Mantovani
  • Lambrusco Mantovano
  • Lugana
  • Oltrepò Pavese
  • Oltrepò Pavese Pinot Grigio
  • Pinot Nero dell’Oltrepò Pavese
  • Riviera del Garda Bresciano oder Garda Bresciano
  • San Colombano al Lambro
  • San Martino della Battaglia
  • Sangue di Giuda dell’Oltrepò Pavese oder Sangue di Giuda
  • Terre del Colleoni oder Colleoni
  • Valcalepio
  • Valtellina Rosso oder Rosso di Valtellina
  • Valtènesi


Unsere Weinempfehlung für die Region Lombardei:

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Marken

Rund um die italienische Hafenstadt Ancona liegt an einer ca. 170 km langen Küste der Adria das Weingebiet Marken. In der Vergangenheit wurde in dieser Region bereits von den Etruskern, den Griechen, den Römern und auch den Westgoten Wein angebaut. Die nachbarschaftlichen Weinregionen Umbrien und Toskana übertrumpfen Marken auf den ersten Blick, jedoch können hier – dank des kühlen Klimas - vorzügliche Weißweine gedeihen. Die Rebflächen des Weinanbaugebietes Marken sind meist in die Hänge gesetzt. Da der Boden über einen hohen Lehmanteil verfügt, wird die Feuchtigkeit lange gehalten – dies ist besonders in den warmen und trockenen Sommermonaten mehr als wichtig.

Verdicchio dei Castelli di Jesi und der Rosso Piceno sind die größten Weinbaugebiete der Marken. Etwa 50 % der in den Marken hergestellten Weine stammen aus der südlichen Provinz Ascoli Piceno.

Der Anteil von Weißwein- und Rotweinanbau steht bei jeweils ca. 50 %. Zu den typischen regionalen weißen Rebsorten gehören Maceratino, Pecorino, Trebbiano und Verdicchio. Die Rebsorte Verdicchio ist wohl die bekannteste der Marken. Es wird vermutet, dass diese mit dem Trebbiano verwandt ist bzw. eine gemeinsame Herkunft hat. Im Bereich der roten Reben werden Lacrima di Morro, Montepulciano, Sangiovese und auch Vernaccia di Serrapetrona angeboten.

5 DOCG-Weine

  • Cònero
  • Castelli di Jesi Verdicchio Riserva
  • Offida
  • Verdicchio di Matelica Riserva
  • Vernaccia di Serrapetrona


15 DOC-Weine

  • Bianchello del Metauro
  • Colli Maceratesi
  • Colli Pesaresi
  • Esino
  • Falerio
  • I Terreni di Sanseverino
  • Lacrima di Morro oder Lacrima di Morro d’Alba
  • Pergola
  • Rosso Cònero
  • Rosso Piceno oder Piceno
  • San Ginesio
  • Serrapetrona
  • Terre di Offida
  • Verdicchio dei Castelli di Jesi
  • Verdicchio di Matelica


Unsere Weinempfehlung für die Region Marken:

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Molise

Lediglich gut 6.000 Hektar bietet die kleine Weinregion Molise – sie ist nördlich von den Abruzzen eingefasst; im Süden findet man Apulien. Die kleinen Parzellen haben meist weniger als einen halben Hektar Fläche für den Weinanbau zur Verfügung. In Molise gibt es vier DOC-Zellen, jedoch keinen DOCG-würdigen Wein.

Der Hauptanteil der Wein-Herstellung erfolgt im Umfeld der beiden größeren Städte Campobasso, der Hauptstadt, und in den Hügeln nahe Isernia. Jährlich werden in Molise ca. 27,5 Millionen Liter Wein erzeugt. Zum Großteil handelt es sich dabei um rustikalen Landwein, welcher auch überwiegend direkt in der Region getrunken wird. Denn der Landwein passt hervorragend zu der regionalen Küche: viel Lamm in allen Variationen, Würste, Cappocollo und Salami-Spezialitäten, lokaler Käse aus dem Bergland, kräftige Pasta-Spezialitäten - angeblich sind die dünnen Spaghetti (alla chitarra) einst hier kreiert worden.

Im Weingebiet Molise werden Weißwein- als auch Rotweinsorten hergestellt. Der Anteil von Molise an der gesamten italienischen Weinerzeugung beträgt lediglich 0,5 Prozent. Die wichtigsten roten Reben zählen Aglianico, Cabernet Sauvignon, Merlot, Montepulciano, Pinot Nero (Pinot Noir) und Sangiovese. Für den Weißwein werden regionale heimische Rebsorten wie Malvasia oder Trebbiano d’Abruzzo und Trebbiano Toscano angebaut. Im internationalen Bereich beruft man sich hier auf Sorte wie den Chardonnay und Sauvignon Blanc.

4 DOC-Weine

  • Biferno
  • Molise
  • Pentro di Isernia
  • Tintilia del Molise


Piemont

Die Weinregion Piemont sucht seinesgleichen – hier findet man Italiens Weinwelt höchstpersönlich: Barolo und Barbaresco sprechen hier wohl für sich. Wortwörtlich übersetzt bedeutet Piemont: Das Land am Fuße der Berge. Das Piemont liegt im Nordwesten Italien – und bietet immerhin 42 DOC- und 16-DOCG-Gebiete. Die Wein-Anbauregion Piemont teilt sich auf vier Unterregionen auf: Piemonte L’Astigiano, Piemonte Le Langhe, Piemonte Il Monferrato und Piemonte Il Nord. Interessant ist es auch zu wissen, dass das Piemont noch dazu die Heimat des Wermuts ist, welcher ja zu großen Teilen aus Wein besteht.

Die bekanntesten roten Rebsorten Barolo und Barbaresco haben beide ihre Herkunft aus Piemonte Le Langhe – einer Wein-Landschaft rund um die ebenfalls sehr bekannte Trüffel-Stadt Alba. Ebenfalls sehr bekannt und beliebt ist der Rotwein Dolcetto – er kann immerhin seit ca. 15 Jahren den DOCG-Status vorweisen. Die Winzer der Region Piemont können auf eine hohe Qualität blicken, ihre Weine zählen zu den Besten der Welt. Die Piemont-Winzer haben es geschafft, Aushängeschilder für diese wunderschöne italienische Region herzustellen.

16 DOCG-Weine

  • Alta Langa, Asti
  • Barbaresco
  • Barbera d’Asti
  • Barbera del Monferrato Superiore
  • Barolo
  • Brachetto d’Acqui
  • Dolcetto di Diano d’Alba
  • Dolcetto di Dogliani oder kurz Dogliani
  • Dolcetto di Ovada Superiore oder kurz Ovada
  • Erbaluce di Caluso
  • Gattinara
  • Gavi
  • Ghemme
  • Roero
  • Ruchè di Castagnole Monferrato


42 DOC-Weine

  • Alba
  • Albugnano
  • Barbera d’Alba
  • Barbera del Monferrato
  • Boca
  • Bramaterra
  • Calosso
  • Canavese
  • Carema
  • Cisterna d’Asti
  • Colli Tortonesi
  • Collina Torinese
  • Colline Novaresi
  • Colline Saluzzesi
  • Cortese dell’Alto Monferrato
  • Coste della Sesia
  • Dolcetto d’Acqui
  • Dolcetto d’Alba
  • Dolcetto d’Asti
  • Dolcetto di Ovada
  • Fara
  • Freisa d’Asti
  • Freisa di Chieri
  • Gabiano
  • Grignolino del Monferrato Casalese
  • Grignolino d’Asti
  • Langhe
  • Lessona
  • Loazzolo
  • Malvasia di Casorzo d’Asti
  • Malvasia di Castelnuovo Don Bosco
  • Monferrato
  • Nebbiolo d’Alba
  • Piemonte
  • Pinerolese
  • Rubino di Cantavenna
  • Sizzano
  • Strevi
  • Terre Alfieri
  • Valli Ossolane
  • Valsusa
  • Verduno Pelaverga


Unsere Weinempfehlung für die Region Piemont:

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Sardinien

Die zu Italien gehörige Mittelmeerinsel Sardinien bietet je nach Region ganz unterschiedliche Weine. Im südlichen Sardinien (heiß und trocken) sind eher Rotweine präsent und ebenso die sehr beliebten Süßweine (Liquorosos), welche man gut mit Portwein oder auch Sherry vergleichen kann. Im Norden werden mehr frische Weißweine mit passender Säure angebaut. Pauschal kann man das Wein-Verhältnis der Insel auf ein Drittel Weißwein und zwei Drittel Rotweine bewerten.

Der wohl bekannteste Wein Sardiniens ist der Rotwein DOC Cannonau di Sardegan. Dieser wird aus der Cannonau-Rebe (Grenache) gekeltert. Er ist charakteristisch körperreich, konzentriert und ausdrucksstark. Aus der weißen Vermentino-Traube wird im gleichen Bereich der DOC Vermentino di Sardegna produziert.

Auf Sardinen gibt es eine DOCG- und 17 DOC-Appellationen. Alle DOC-Weine dürfen den Inselnamen „Sardegna“ im Namen beinhalten, egal aus welcher Zone sie stammen. „Sardegna“ gilt hier eher als verallgemeinerte Information zur Herkunft der Inselweine.

1 DOCG-Wein

  • Vermentino di Gallura


17 DOC-Weine

  • Alghero
  • Arborea
  • Cagliari
  • Campidano di Terralba oder Terralba
  • Cannonau di Sardegna
  • Carignano del Sulcis
  • Girò di Cagliari
  • Malvasia di Bosa
  • Mandrolisai
  • Monica di Sardegna
  • Moscato di Sardegna
  • Moscato di Sorso-Sennori oder Moscato di Sorso oder Moscato di Sennori
  • Nasco di Cagliari
  • Nuragus di Cagliari
  • Sardegna Semidano
  • Vermentino di Sardegna
  • Vernaccia di Oristano


Sizilien

Sizilien ist die größte der Mittelmeerinseln; außerdem handelt es sich hier noch dazu um die größte italienische Weinbauregion. Das Klima ist sehr trocken und heiß, dennoch stellen die Winzer hier mehr Weiß- als Rotwein her. Seit Anfang der 2000er Jahre besinnen die sizilianischen Weingüter sich auf die heimischen Rebsorten mit hoher Qualität. So wird u.a. der Nero d’Avola nicht mehr nur als Verschnittwein für internationale Märkte hergestellt oder als Wein für die Destillation von Alkohol verwendet. Hier erlebt man also seit einiger Zeit einen großen Umschwung.

Aufgrund der geänderten Denkweise in Bezug auf regionale Weine, findet man nun auch immer mehr neue Namen auf den Flaschenetiketten, so z.B. Catarratto, Frappato, Grillo oder auch Perricone. Durch die durchweg hohe Weinqualität, werden auch die jeweiligen Anbaugebiete Siziliens immer bekannter.

Heutzutage gibt es 24 DOC-Zonen und eine DOCG-Zone. Alle DOC-Appellationen haben eins gemein: Der DOC-Status Sicilia gilt für alle Zonen, um so auch bei den unbekannteren Gebieten noch deutlicher zu machen, von wo der Wein herkommt.

1 DOCG-Wein

  • Cerasuolo di Vittoria


24 DOC Weine

  • Alcamo
  • Contea di Sclafani
  • Contessa Entellina
  • Delia Nivolelli
  • Eloro
  • Erice
  • Etna
  • Faro
  • Inzolia
  • Malvasia delle Lipari
  • Mamertino di Milazzo o Mamertino
  • Marsala
  • Menfi
  • Monreale
  • Moscato di Noto
  • Moscato di Pantelleria
  • Moscato di Siracusa
  • Riesi
  • Salaparuta
  • Sambuca di Sicilia
  • Santa Margherita di Belice
  • Sciacca
  • Sicilia
  • Vittoria


Unsere Weinempfehlung für die Region Sizilien:

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Toskana

Die Toskana – ein Oberbegriff für hochwertigen Wein aus Italien. Die Weinanbauregion Toskana ist nicht mehr wegzudenken beim Thema italienischer Wein, so sind z.B. Weine aus dem Brunello die Montalcino oder auch aus dem Chianti ganz weit oben in der Qualitätsstufe wieder zu finden. Bereits im Jahre 1716 nannte der Großherzog Cosimo III (ein Mitglied der Medici-Familie) in seinem Dekret die bis heute allseits bekannten DOCG und DOC-Weine Carmignano, Chianti, Pomino und Val d’Arno.

Als absoluten Favoriten zählt man hier die Rebsorte Sangiovese. Dieser ist u.a. in Chianti-Weinen zu immerhin mindestens 75 % vorgegeben; im Chianti Classico muss der Sangiovese sogar zu 80 % vertreten sein. Ebenfalls sehr bekannt sind der Brunello die Montalcino als auch der Rosso di Montalcino – hierbei handelt es sich um reinrebsortige Weine aus dem Brunello; einer Sangiovese-Variante.

Auch Süßwein-Liebhaber werden in der Toskana fündig: Und zwar mit dem Vin Santo. Geschmacklich aufgrund der hohen Restsüße und dem beachtenswerten Alkoholgehalt sicherlich nicht für jeden Süßwein-Fan geeignet. Anzumerken ist aber, dass der Vin Santo in einer eigenen DOC-Appellation zu finden ist.

Neben klassischen Weinen findet man in der Toskana aber auch Weine, welche so gar nicht der Norm entsprechen. Im Gegenteil: Es gibt Weine, die durch französische Inspiration im Prinzip freiwillig gegen die Weingesetze verstoßen. Hierzu zählen die „Supertoskaner“, welche meist aus den französischen Rebsorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah hergestellt werden. Als Resultat bieten die Winzer dadurch einfache IGT- oder auch Tafelweine an, welche jedoch im internationalen Weinvertrieb Bestnoten erhalten. Teils kosten die „Supertoskaner“ sogar mehr als ein hochwertiger Chianti Classico.

11 DOCG-Weine

  • Brunello di Montalcino
  • Carmignano
  • Chianti
  • Chianti Classico
  • Elba Aleatico Passito
  • Montecucco Sangiovese
  • Morellino di Scansano
  • Suvereto
  • Val di Cornia Rosso
  • Vernaccia di San Gimignano
  • Vino Nobile di Montepulciano


41 DOC-Weine

  • Ansonica Costa dell’Argentario
  • Barco Reale di Carmignano
  • Bianco dell’Empolese
  • Bianco di Pitigliano
  • Bolgheri
  • Bolgheri Sassicaia
  • Candia dei Colli Apuani
  • Capalbio
  • Colli dell’Etruria Centrale
  • Colli di Luni
  • Colline Lucchesi
  • Cortona
  • Elba
  • Grance Senesi
  • Maremma Toscana
  • Montecarlo
  • Montecucco
  • Monteregio di Massa Marittima
  • Montescudaio
  • Moscadello di Montalcino
  • Orcia
  • Parrina
  • Pomino
  • Rosso di Montalcino
  • Rosso di Montepulciano
  • San Gimignano
  • San Torpè
  • Sant’Antimo
  • Sovana
  • Terratico di Bibbona
  • Terre di Casole
  • Terre di Pisa
  • Val d’Arbia
  • Val d’Arno di Sopra oder Valdarno di Sopra
  • Val di Cornia
  • Valdichiana toscana
  • Valdinievole
  • Vin Santo del Chianti
  • Vin Santo del Chianti Classico
  • Vin Santo di Carmignano
  • Vin Santo di Montepulciano


Unsere Weinempfehlung für die Region Toskana:

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Trentino und Südtirol

Bei den Weinregionen Trentino und Südtirol handelt es sich um eine Doppel-Region. Im nördlichen Südtirol, welches mit nur 5.500 Hektar das kleinste italienische Weinanbaugebiet ist, sind vorrangig die Weißweine hoch angesehen. Hier gibt es mit dem Kalterer See/Lago di Caldaro und Südtirol/Alto Adige zwei DOC-Zonen. Für die DOC-Südtiroler können auch folgende Unterregionen ausgewiesen werden:

  • Südtirol Bozner Leiten
  • Südtirol Eisacktaler
  • Südtirol Kaltersee
  • Südtirol Meraner
  • Südtirol St. Magdalener
  • Südtirol Terlaner
  • Südtirol Vinschgau


Südlicher ist dann die Region Trentino zu finden. Das Klima ist wärmer und trockener als in Südtirol; teils beeinflusst vom Mikroklima des Gardasees. Bei einem Großteil der produzierten Weine handelt es sich um Rotweine (etwa drei Viertel). Teils geht die Ernte auch direkt in die Spumante-Herstellung über; Trentino steht nämlich sowohl für Wein als auch für Schaumwein in der geschmacklichen Beliebtheit.

6 DOC-Weine

  • Casteller
  • Kalterersee oder Lago di Caldaro
  • Teroldego Rotaliano
  • Trentino
  • Trento
  • Valdadige oder Etschtaler
  • Valdadige Terradeiforti oder Terradeiforti


Unsere Weinempfehlung für die Doppelregion Trentino und Südtirol:

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Umbrien

Die Weinregion Umbrien grenzt an kein Meer, sondern liegt mittig in Italien und wird vom Tiber – dem drittlängsten Fluss Italiens – durchzogen.  Klimatechnisch kann man diese Region mit der Toskana vergleichen; in Umbrien ist es nur wenig feuchter und kühler.

In der Region Umbrien wird verstärkt auf einheimische Rebsorten gesetzt: Bei den Weißweinen findet man Grechetto, Trebbiano und auch Verdello als wichtigste Rebsorten. Im Bereich der Rotweine sind es vorrangig die Sorten Canaiolo, Ciliegiolo, Montepulciano, Sangiovese und Sargrantino.

In Weinanbaugebiet Umbrien sind zwei DOCG- und 13 DOC-Zonen ausgewiesen. Gut zwei Drittel der hier produzierten DOC-Weine nimmt der Weißwein Orvieto ein.

2 DOCG-Weine

  • Montefalco Sagrantino
  • Torgiano Rosso Riserva


13 DOC-Weine

  • Amelia
  • Assisi
  • Colli Altotiberini
  • Colli del Trasimeno
  • Colli Martani
  • Colli Perugini
  • Lago di Corbara
  • Montefalco
  • Orvieto (Orvieto Classico)
  • Rosso Orvietano
  • Spoleto
  • Todi
  • Torgiano


Unsere Weinempfehlung für die Region Umbrien:

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Venetien

Bei Venedig denken die meisten Leute an Lagunen, das Meer, Gondeln und die Liebe – jedoch kann die Weinregion Venetien mit zu den größten des Weinlandes Italiens gezählt werden. Das Weinbaugebiet Venetien ist die vielfältigste italienische Weinanbauregion. Es zieht sich entlang der Voralpen vom Gardasee bis zur Adria-Lagune bei Venedig, nordöstlich grenzt es an Friaul. Als heimliche Weinhauptstadt Italiens wird die hier ansässige Stadt Verona gezählt; einmal im Jahr findet hier sogar die bedeutendste Weinmesse Italiens statt: Die Vinitaly.

Durch abwechslungsreiche Ebenen, gibt es auch ein zu den Alpen auflaufendes Hügelland. Im Norden Venetiens werden vorrangig Weißweine produziert. In den flacheren Gebieten nahe der Küste findet man hauptsächlich Rotweine vor. 20 % der italienischen DOC-Wein-Produktion werden sogar in Venetien angebaut.

Als große Wein-Berühmtheiten findet man in der größten italienischen Weinregion die Rotweine Bardolino und Valpolicelle, welche nahe des Gardasees angebaut werden, aber auch den herkunftsgeschützten Prosecco aus der Glera-Traube. Ebenfalls sehr bekannt ist der Amarone aus getrockneten Weintrauben. Im Bereich Venetien können aufgrund der Vorgaben mit vielerlei heimischen Rebsorten hochwertigste Weine aufgebaut werden, so z.B. mit den roten Trauben wie Corbina, Fropello oder auch Marzemino. Auch im Bereich des Weißweines wird auf regionale Sorten vertraut; aber hier sind auch diverse internationale weiße Rebsorten zu finden.

14 DOCG-Weine

  • Amarone della Valpolicella
  • Bagnoli Friularo oder Friularo di Bagnoli
  • Bardolino Superiore
  • Colli di Conegliano
  • Colli Euganei Fior d’Arancio oder Fior d’Arancio Colli Euganei
  • Lison
  • Montello Rosso oder Montello
  • Piave Malanotte oder Malanotte del Piave
  • Colli Asolani-Prosecco oder Asolo-Prosecco
  • Conegliano Valdobbiadene-Prosecco oder Conegliano-Prosecco oder Valdobbiadene Prosecco
  • Recioto della Valpolicella
  • Recioto di Gambellara
  • Recioto di Soave
  • Soave Superiore


28 DOC-Weine

  • Arcole
  • Bagnoli di Sopra oder Bagnoli
  • Bardolino
  • Bianco di Custoza oder Custoza
  • Breganze
  • Colli Berici
  • Colli Euganei
  • Corti Benedettine del Padovano
  • Gambellara
  • Garda
  • Lessini Durello oder Durello Lessini
  • Lison-Pramaggiore (auch in Friaul-Julisch Venetien)
  • Lugana (auch in der Lombardei)
  • Merlara
  • Montello – Colli Asolani
  • Monti Lessini
  • Piave
  • Prosecco (in den Provinzen Belluno, Padova, Treviso, Vicenza, Venezia)
  • Riviera del Brenta
  • San Martino della Battaglia (auch in der Lombardei)
  • Soave
  • Valdadige oder Etschtaler (auch in Trentino-Südtirol)
  • Valdadige Terradeiforti oder Terradeiforti (auch in Trentino-Südtirol)
  • Valpolicella
  • Valpolicella Ripasso
  • Venezia
  • Vicenza
  • Vigneti della Serenissima oder Serenissima


Unsere Weinempfehlung für die Region Venetien:

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Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns darüber, Ihnen das Weinland Italien mit all seinen Weinanbauregionen näher gebracht zu haben. Sicherlich haben Sie viel Wissenswertes zum Thema italienischer Wein dazu gelernt. Nun ist es an Ihnen sich mit der Wein-Vielfalt „anzufreunden“, im Wein-Geschäft in der Nähe, im Online-Bestellshop mit 24 Stunden Öffnungszeiten oder direkt vor Ort in Italien. Bei letzterem wünschen wir Ihnen eine wundervolle Auszeit im Weinland Italien – genießen Sie jeden einzelnen guten Tropfen Wein. SALUTI!

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